Über uns

Der Ortsverein Augustfehn wurde im Jahre 1950 anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Ortes Augustfehn gegründet. Er hat verschiedene Vorgänger. Da ist zunächst der „Augustfehn-Fond“ zu nennen. In diesen war zu Gunsten der im Jahre 1850 neu angelegten  Siedlung für jeden gewonnenen Fuder schwarzen Torfs eine Abgabe von 2 ½ Pfennig zu entrichten. Ein aus dem Kreise der Kolonisten zubestellender Fehnaufseher hatte die bestimmungsgemäße Ausführung aller vorgeschriebenen Arbeiten zu überwachen, Kanal-, Brücken- und Torfgelder zu heben und die Kasse des Augustfehn- Fonds zu führen. Um 1907 entstand eine örtliche Interessengemeinschaft zur Erstellung eines Gaswerkes. Mit ihr wurde vor allem auch die Beleuchtungsfrage geklärt. Im Jahre 1930 konstituierte sich schließlich ein „Ortsverein Augustfehn“, der aber bereits 1934 der sogenannten „Gleichschaltung“ zum Opfer fiel. Schließlich kam es im Jahre 1950 zu einer „Neugründung“ des Ortsvereins.  Der Ortsverein Augustfehn sieht sich als Ergänzung zu den zahlreichen anderen örtlichen Vereinen, die vor allem auf bestimmte Fachrichtungen gezielte Aufgaben wahrnehmen. Das Betätigungsfeld des Ortsvereins ist umfangreich. Die gesamten Belange des Ortes werden durch den Verein vertreten. Seine Aufgaben ergeben sich hauptsächlich aus dem Paragraphen 2 der Vereinssatzung.

Was den heutigen Ortsverein anbetrifft, darf man rückblickend wohl sagen, dass er die Probleme zur Weiterentwicklung Augustfehns mit Mut angepackt und unbürokratisch gelöst hat. Der Verein kann auf
eine Reihe stolzer Erfolge zurückblicken. Er hat sich vor allem in den Jahren seiner Anfänge mit positiven Ergebnissen der Verbesserung der Straßen- und Verkehrs-verhältnisse gewidmet. Wasserversorgung und Müllbeseitigung, die Aufreinigung des Kanals, die Pflege des Ehrenhains und die Anlage von Spiel- und Sportplätzen waren bereits in frühen Jahren Themen und Forderungen des Ortsvereins. In der Neuzeit konnte sich der Ortsverein verstärkt anderen Maßnahmen widmen, wie zum Beispiel der Verschönerung des Ortsbildes, unter anderem an der Bahnhofstraße und dem Treidelpfad entlang des sanierten Kanals. An der Gestaltung des Eisenhüttenplatzes hat der Ortsverein durch seine Vertreter in dem kommunalen Arbeitskreis mitgewirkt.

Der Ortsverein ist Veranstalter des jährlich stattfindenden „Festes der 1000 Laternen“. Mit dieser Veranstaltung wird die dörfliche Gemeinschaft in beispielhafter Weise zum Ausdruck gebracht.

Der Ortsverein ist wie das „Schmieröl im Getriebe“, das den Ablauf des Lebens im Dorfe erleichtert und all jene Dinge nach Kräften fördert, die der örtlichen Gemeinschaft nützen

Bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben ist der Vorstand des Ortsvereins immer darauf bedacht, eine möglichst große Meinungsvielfalt mit einfließen zu lassen. Dazu bedient er sich des Beirates. Mit diesem trifft sich der Vorstand alle zwei Monate. Der Beirat soll sich möglichst aus Einwohnerinnen und Einwohnern der Ortsteile zusammensetzen. Beirats-sitzungen sind öffentlich. Hieran kann jeder teilnehmen, der dem Ortsverein etwas mitteilen will, der Fragen hat oder sich einfach nur informieren will.

Jeder ist herzlich eingeladen.

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